Produktivität statt Prokrastination – mit Annegret habe ich es endlich geschafft!

von | 7. Februar 2022 | Erfahrungsberichte | 3 Kommentare

Produktivität statt Prokrastination – mit Annegret habe ich es endlich geschafft!

Gastbeitrag

Ines Fritz ist Gründungsmitglied der Einfach umsetzen! Community. In diesem Gastbeitrag zum Thema „Produktivität statt Prokrastination“ schildert sie ihre Herausforderungen als Solopreneurin im Homeoffice und wie sie zu Einfach umsetzen! gekommen ist. Mehr Infos zur Autorin findest du am Ende ihres Beitrags.


Bist du Unternehmerin und hast das Gefühl, dass deine eigenen Projekte immer zu kurz kommen?

Der Tag hat zu wenig Stunden und du stehst zunehmend unter Druck, um mit der Arbeit für deine Kunden hinterherzukommen?

Oder denkst du, dass du einfach nichts geregelt kriegst, während alle anderen an dir vorbeiziehen?

So ging es mir lange Zeit auch. Ab Beginn der Krise war es besonders akut und schmerzvoll.

Mein persönlicher Struggle als Unternehmerin

Meine Arbeitsweise war schon immer etwas speziell. Unter sanftem Druck und Deadlines laufe ich zu Höchstform auf. Was Strategien und Pläne betrifft, bin ich echter Profi.

Worin ich leider auch echter Profi bin: im Prokrastinieren.

Bei Projekten für Kunden war das nie das große Thema. Die haben Priorität, eine Deadline und ich hab’s einfach erledigt.

Schwierig wurde es bei eigenen Projekten und Herzensangelegenheiten.

Was wollte ich nicht schon längst alles auf die Beine gestellt haben: den perfekten Pinterest-Account, skalierbare Onlinekurse und endlich den eigenen Roman. Die Pläne dafür liegen seit Monaten, wenn nicht Jahren, gut vorbereitet in der digitalen Schublade.

Und wann, denkst du, habe ich die Pläne umgesetzt?

Richtig: Morgen!

(Also nie.)

Noch mehr Krise durch die Krise

In der Krise wurde es noch schwieriger und der Leidensdruck größer.

Kaum Ablenkung durch reale soziale Kontakte, dafür umso mehr Input und Reizüberflutung online. Alle sprachen davon, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt wäre, um online als Unternehmerin Geld zu scheffeln.

Also plante ich groß. Ich wollte endlich nicht mehr nur größer denken, sondern meine Träume und Ziele auch realisieren.

Ich dachte, mit ein bisschen mehr Fleiß würde das schon gehen, und habe mir das Motto „Selbstdisziplin“ auf die Fahnen geheftet.

Prokrastination stoppen durch Weiterbildung?

Dann habe ich erst mal getan, was die meisten von uns tun. Ich habe mich mit noch mehr Informationen überflutet und mich „weitergebildet“.

Ich habe fast alles an Literatur und Hörbüchern zu Hause, was das verzweifelte Prokrastiniererinnenherz begehrt:

Weder habe ich die Bücher vollständig gelesen, noch wurde ich dadurch von heute auf morgen disziplinierter. (Schade eigentlich!)

Aber ich habe mich meiner persönlichen Lösung angenähert und verstanden:

Es scheitert bei mir nicht am Wissen, es scheitert an der Umsetzung!

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Coworking für mehr Motivation und Produktivität

Weil ich mich im Homeoffice sehr einsam fühlte und mich nach einem Arbeitsambiente gesehnt habe, habe ich zur Probe einen Platz in einem Coworking-Space in meiner Stadt gebucht.

Anfangs war ich total begeistert und ich sehe auch heute noch viele Vorteile: Es gibt einen Ortswechsel und eine klare Abgrenzung zwischen Job und privat, der Platz lag in einer wunderschönen Umgebung mitten im Grünen. Außerdem fand ich den Betreiber des Coworking-Space sehr sympathisch und er hatte immer ein offenes Ohr.

Was für mich leider nicht gut funktionierte, war die Sache mit der Konzentration. Ich arbeite für gewöhnlich bei absoluter Stille und ohne Ablenkung. Das ist im geschäftigen Treiben eines Coworking-Space leider nicht gegeben. Klappernde Schuhe, Bewegung im Raum, Telefonate und Mittagsgespräche unter Kollegen bei offener Türe haben mich immer wieder aus meiner Konzentration gerissen.

Mit der Zeit empfand ich auch den sehr kurzen Weg dorthin als zeitraubend. Denn wenn ich im Homeoffice arbeite, habe ich in der Zeit, in der ich mich fürs Rausgehen vorbereite, schon ein oder zwei Stunden gearbeitet.

Wer das allerdings gerne macht und diesen Ortswechsel braucht, dem kann ich ans Herz legen, sich einen Coworking-Platz im eigenen Ort zu buchen. Auch ich werde für bestimmte Projekte oder Meetings sehr gerne wieder darauf zurückgreifen.

Wie ich in der Community endlich auch umsetzen gelernt habe

Für meine tägliche Arbeitsroutine wollte ich also doch lieber zu Hause arbeiten. Ich suchte online nach Unterstützung und habe Annegret und ihre Community gefunden. Besser gesagt, hat sie mich gefunden, denn sie antwortete auf meinen Aufruf in einer Gruppe für Selbstständige.

Ihre Mission „Einfach umsetzen!“ hat mich sofort gecatcht. Das digitale Coworking bzw. die Community gab es damals noch nicht und ich abonnierte Annegrets Newsletter und trug mich in die Warteliste ein.

Lange habe ich überlegt, ob ich nicht mal ein 1:1-Coaching oder eine längerfristige Betreuung bei ihr buche.

Aber auch hier habe ich – wie sollte es anders sein – perfekt prokrastiniert und es letztlich doch nicht getan.

Wie froh war ich, als Annegret den ersten Schritt machte und im November ein E-Mail rausschickte. Als sie den Start der Einfach umsetzen! Community ankündigte, habe ich mich ohne zu zögern angemeldet!

Warum die Einfach umsetzen! Community für mich funktioniert

Seit Dezember bin ich in Annegrets Community und werde es auch bleiben. Für mich gibt es dafür etliche Gründe. Ich habe so viel in und durch die Gruppe gelernt und erfahren.

Die Einfach umsetzen! Community ist exklusiv für Mitglieder. Am Wochenanfang legt jede von uns ihre Ziele fest und trifft so ein Commitment in einem Posting. Einmal pro Woche gibt es ein zweistündiges digitales Coworking und vor dem Wochenende bei Bedarf ein Treffen mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen und die Woche zu reflektieren. Zusätzlich gibt Annegret immer wieder coole Workshops oder stellt bestimmte Zeiträume unter das Motto der Produktivität, wie in der „Umsetzungswoche zum Jahresstart“.

In der Community gibt es eine Kaffeeküche, in der sich Mitglieder jederzeit unkompliziert online treffen und austauschen können. Wenn während des digitalen Coworkings Fragen auftauchen oder wenn jemand Annegrets Unterstützung braucht, während andere arbeiten wollen, eröffnet sie eine Breakout-Session.

Die „Macht der Gruppe“ und eine Mentorin

Durch die Community habe ich die „Macht der Gruppe“ entdeckt und wie stark eine Mentorin zur Motivation beitragen kann. Du kennst sicher diese Premium-Coaches auf Facebook, die dauernd darüber schreiben, dass sie monatlich fünf- und sechsstellige Umsätze machen. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass sie allein aufgrund der Macht der Gruppe so viel Erfolg haben.

Wovon ich deshalb ebenfalls überzeugt bin: Ich muss nicht 3000 Euro in ein Premiumcoaching investieren und bin lieber in einer Gruppe mit einem fairen Mitgliedsbeitrag.

Wenn du auf Motivation wartest, kannst du lange warten

Ich glaube, mein größtes Learning war, dass nicht erst die Motivation da ist. Erst kommt das Arbeiten, die Produktivität. Danach kommen erst Antrieb und Motivation. Für mich war es wichtig zu erkennen, dass warten auf den perfekten Zeitpunkt sinnlos ist. Es geht ganz banal ums Tun.

Wieder volle Konzentration

Wir sind alle Social-Media-verseucht und haben uns angewöhnt, auf Benachrichtigungen und Kleinigkeiten sofort zu reagieren. In der Gruppe und mit Annegrets Input habe ich gelernt, mich wieder richtig und über einen langen Zeitraum zu konzentrieren. Am Anfang waren es zwei Stunden im digitalen Coworking. Mittlerweile kann ich mich wieder vier bis sechs Stunden am Tag voll konzentrieren und verteile meine Aufgaben meistens auf zwei große Blöcken. Das Handy bleibt dabei im Konzentrationsmodus, denn ich habe – auch im Austausch mit der Gruppe – gemerkt, dass mein Handy in Sachen Produktivität und Konzentration mein größter Feind ist.

Neue Tools und Techniken

Extrem hilfreich ist der Austausch über Zeitmanagement-Techniken oder Planungstools. Von Annegrets bevorzugtem Aufgabentool „Todoist“ [Werbung, Affiliate-Link*] war ich sofort begeistert und habe es übernommen. Ich nutze derzeit noch die kostenlose Funktion und verwende es täglich, um meine Aufgaben zu organisieren. Weil ich alle meine Projekte mit diesem Tool verplanen möchte, werde ich demnächst auf die Pro-Version upgraden.

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Künstlicher Druck von außen

Was ich in der Gruppe wieder entdeckt habe, war mein längst verloren gegangener Ehrgeiz. So sehr ich mir auch wünschte, dass meine Motivation nur von innen kommen würde, heiligt der Zweck bekanntlich die Mittel. Ich habe gemerkt, dass ich meine Aufgaben auch erledigen wollte, um nicht mein Commitment vom Wochenanfang zu brechen und so vor den anderen das Gesicht zu verlieren. Das kann manche stressen und unter Druck setzen, ich empfinde es als positive Motivation.

Die Gruppe fängt dich auf

Seit ich in der Community bin, gab es immer wieder Tage, an denen ich überhaupt keine Lust auf meine Aufgaben hatte. Mithilfe des digitalen Coworkings habe ich es bisher trotzdem jedes Mal durchgezogen, wenn auch nicht immer zu hundert Prozent. Was vollkommen okay ist! Die Community-Mitglieder unterstützen und motivieren sich gegenseitig, wenn jemand einen schlechten Tag hat. Auch Annegret steht immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn Themen und Problemchen auftauchen.

Kreativität funktioniert auch auf Knopfdruck

Für die „Umsetzungswoche zum Jahresstart“ habe ich mich nur auf mein Buchprojekt konzentriert. Ich wollte austesten, ob es möglich ist, auf Knopfdruck kreativ zu sein bzw. ein Buch zu schreiben. Bisher war ich immer sehr unstrukturiert dabei vorgegangen und hatte mir lediglich Gedankenfetzen notiert. In der Umsetzungswoche habe ich das gesamte Designdokument des Buches überarbeitet und strukturiert und auch einzelne Kapitel geschrieben. Mein Fazit: Ja, auch kreative Arbeit und Schreibzeiten können wunderbar geplant werden.

100 % Empfehlung für die Einfach umsetzen! Community

In den zwei Monaten, in denen ich mittlerweile dabei bin, habe ich fast meine komplette Pinterest-Planung für drei Websites erledigt bzw. aussortiert, was zu delegieren ist. Diese Arbeiten habe ich schon fast zwei Jahre vor mir hergeschoben.

Ich habe meinen Lebenstraum aka mein Buchprojekt vom Staub befreit und herausgekramt und schreibe aktiv, statt mich nur gedanklich bei Lesungen zu sehen und weiterzuträumen.

Auch mein Privatleben wurde von der „Einfach umsetzen!“-Mentalität erfasst und so habe ich viele Termine für meine Gesundheit wahrgenommen. Das lässt mich sehr ruhig schlafen und hilft mir, voller Energie am Ball zu bleiben.

Für das Jahr 2022 und auch längerfristig habe ich mir sehr große Ziele gesteckt. Deshalb bleibe ich in Annegrets Einfach umsetzen! Community, weil ich mir sicher bin, dass ich sie mit dieser Unterstützung auch erreichen werde.

An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an Annegret für ihre tolle Community und ihren Support!

Und du?

Erkennst du dich in meinen Erzählungen und Erfahrungen vielleicht wieder? Hast du viele Träume, Ziele und Visionen, die nur so drauf brennen, umgesetzt zu werden?

Gib dir einen Ruck – ich freue mich drauf, dich in der Einfach umsetzen! Community zu treffen!

Ines Fritz
Bloggerin & Blogcoach

Bild von Ines Fritz, der Autorin des Artikels „Produktivität statt Prokrastination“

Ich bin seit 2016 leidenschaftliche Bloggerin. Vor 3 Jahren habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und bin seither als Blogcoach tätig: Ich helfe Bloggerinnen dabei, ihren Blog zu Geld zu machen, und berate Unternehmerinnen, wie sie sich mit einem Blog als Expertinnen positionieren und mehr Aufträge lukrieren können.

Du findest mich unter ines-fritz.at, ich blogge auf frauenmut.com und frauen-verstehen.com.

Weiterlesen rund ums Umsetzen:

3 Kommentare

  1. So schön zu lesen, dass es für mich, die auch ein verzweifeltes Prokrastiniererinnenherz hat (einige der gelisteten Bücher habe ich ebenfalls zumindest ANgelesen), noch Hoffnung gibt. Ich denke, ich werde auch auf Annegret’s Community setzen.

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    • So schön, liebe Conny, dass du jetzt auch mit an Bord bist! Ich freue mich sehr auf das gemeinsame Umsetzen mit dir!

      Antworten
  2. Liebe Ines, vielen Dank für deinen kurzweiligen Artikel. Ich bin sehr gerne in der Einfachumsetzen-Community. Ja in der Zeit konzentriert man sich wirklich auf Projekte, die man vor sich herschiebt in der Regel. Und das Schöne ist auch, dass man jederzeit zu irgendwelchen Problemen/Problemchen – meistens Social Media – fragen kann. Und irgendjemand hat dann einen wertvollen Input. Und wenn es nur das ist, dass man weiß, das geht definitiv nicht so wie man das gerne hätte. Habe schon sehr viele andere wertvolle Inputs aus der Gruppe erhalten. Ein absoluter Mehrwert.

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