Warum ich digitales Coworking so großartig finde

von | 5. Dezember 2021 | Hilfe beim Umsetzen | 0 Kommentare

Bild von eienr Gruppe Menschen mit Laptops rund um einen Schreibtisch. Daneben der Text „Warum ich digitales Coworking so großartig finde“

Vielleicht hast du schon mal den Begriff „digitales Coworking“ gehört oder gelesen. Vielleicht hat dir auch schon mal jemand davon erzählt oder vorgeschwärmt. Aber so richtig vorstellen kannst du dir nichts darunter? Dann lass mich dir erklären, was digitales Coworking ist und was ich daran so großartig finde.

Was ist digitales Coworking?

Beim digitalen Coworking trifft man sich online mit anderen, um gemeinsam, aber doch jede*r für sich zu arbeiten. Meist dauert so eine digitale Coworking-Session zwei Stunden, sie kann aber auch deutlich länger sein.

Alle Teilnehmenden überlegen sich für die Session ein bestimmtes Projekt, eine bestimmte Aufgabe, an der sie arbeiten möchten. Man entscheidet also schon im Vorfeld, wie man die Zeit füllen möchte.

Wie läuft das digitale Coworking ab?

Zum vereinbarten Zeitpunkt wählen sich alle in einen Videokonferenzraum ein (bei mir ist das ein Zoom-Raum). Wenn man sich noch nicht kennt, kann man sich den anderen rasch vorstellen. Außerdem sagt man kurz, was man sich für die heutige Session vorgenommen hat. Dann kann es auch schon losgehen mit dem Arbeiten.

Dazu machen alle den Ton aus, damit ungestört gearbeitet werden kann. Das Video lässt man aber an, so kann man sich während der Coworking-Session sehen und nimmt die Gemeinschaft, in der man arbeitet, auch wirklich wahr.

Eine Teilnehmerin meines Schnupper-Coworkings – übrigens ihr allererstes digitales Coworking überhaupt – hat das so beschrieben:

„Du hast das Gefühl, du arbeitest zusammen mit Kollegen in einem Großraumbüro ohne Störung, weil das Mikrofon aus ist.“

Das ist ein sehr passender Vergleich, genau so fühlt es sich an. Zusammen arbeiten, aber doch ungestört und konzentriert.

Kurz vor Ablauf der vereinbarten Zeit meldet sich die*der für das Coworking Verantwortliche und bittet die Teilnehmenden um eine kleine Schlussrunde. Hier kann man kurz sagen, wie es gelaufen ist, ob man geschafft hat, was man sich vorgenommen hat.

Danach endet das digitale Coworking.

Was bringt digitales Coworking?

Das Prinzip des digitalen Coworkings funktioniert für mich und für viele andere, die ich kenne, wirklich großartig. Aus folgenden Gründen:

Digitales Coworking schafft Verbindlichkeit

  • Man hält sich die Zeit bewusst frei für die Arbeit an dem, was man sich vorgenommen hat. Dieser feste Termin gibt Verbindlichkeit, ein festes Zeitfenster zum Umsetzen.
  • Weil man sich mit anderen verabredet hat, hält man den Termin eher ein als einen Umsetzungstermin, den man nur mit sich selbst vereinbart hat. Das erhöht die Verbindlichkeit.

Digitales Coworking gibt Fokus

  • Man überlegt schon im Vorfeld, was man während des digitalen Coworkings machen wird, trifft also eine bewusste Entscheidung für eine bestimmte Aufgabe/ein bestimmtes Projekt. Das gibt einen klaren Fokus für die Session.
  • Um den anderen mitzuteilen, was man sich vorgenommen hat, muss man das Ziel präzise formulieren. Dass man es laut ausspricht, hilft zusätzlich beim Fokussieren und erhöht gleichzeitig die bereits angesprochene Verbindlichkeit.
  • Während des Arbeitens ist man sehr fokussiert, weil man genau weiß, was gerade zu tun ist. Dadurch kommt man häufig sehr gut vorwärts mit der geplanten Aufgabe. Man bleibt dran, lässt sich weniger leicht ablenken, weil man die Zeit ja bewusst für die geplante Aufgabe reserviert hat.

Digitales Coworking schafft Motivation

  • Allein die Tatsache, dass man nicht allein vor sich hinarbeitet, sondern mit anderen zusammen, motiviert ungemein. Zu wissen, dass andere in derselben Situation sind, ist großartig.
  • Und wenn man doch einen Durchhänger hat während des digitalen Coworkings, hilft meist der Blick auf das Bild der anderen, die alle konzentriert arbeiten. Das motiviert, auch selbst dranzubleiben und bis zum Ende der vereinbarten Zeit durchzuhalten.

Digitales Coworking gibt die Möglichkeit zur Reflexion

  • Die Schlussrunde am Ende des digitalen Coworkings hilft, das gesteckte Ziel zu überprüfen und zu reflektieren. Hat alles geklappt wie geplant? Ist man schneller vorangekommen? Oder langsamer? Was hat nicht geklappt und warum? Daraus kann man viele Erkenntnisse für die eigene Planung ziehen.
  • Und wenn es mal nicht so geklappt hat, haben die anderen oft einen hilfreichen Ratschlag, wie man die Aufgabe vielleicht anders angehen könnte.

Fazit

Für mich ist digitales Coworking wirklich ein extrem hilfreiches Konzept. Es ist ähnlich wie eine Deep-Work-Session, aber durch das gemeinsame Arbeiten entsteht noch mal eine andere Energie, als wenn man für sich allein fokussiert und konzentriert arbeitet. Für mich war es daher nur logisch, regelmäßiges digitales Coworking zu einem Kernbestandteil meiner Einfach umsetzen! Community zu machen.

Du würdest das digitale Coworking gern mal ausprobieren? Dann nimm an einem Schnupper-Coworking teil! Sollte im Moment kein für dich passender Termin angeboten werden, trag dich in meinen Newsletter ein und du erfährst immer als Erstes von allen anstehenden Terminen rund um Einfach umsetzen!. Und wenn du noch Fragen oder vielleicht auch eigene Erfahrungen mit digitalem Coworking hast, nutz gern die Kommentare. Ich freue mich über dein Feedback!

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